Wann wird eine spezielle Sehhilfe benötigt?
Grundsätzlich trägt die am Bildschirm arbeitende Person dieselbe Brille wie im Alltag. Wenn normale Lese- oder Gleitsichtbrillen den typischen Sehabstand zum Monitor (50–70 cm) nicht mehr scharf abdecken, ist eine auf den Arbeitsplatz abgestimmte Sehhilfe indiziert.
Brillenarten
- Monofokalgläser (Einstärken): großes scharfes Blickfeld für eine feste Entfernung, Fernsicht unmöglich.
- Spezielle Raumgleitsicht: kontinuierliche Korrektur Nah- bis Mitteldistanz (1,2 m oder 3 m).
- Universal-Gleitsichtbrillen: oft ungeeignet, da der mittlere Sehbereich sehr schmal ist.
Hinweis: Eine Tönung der Gläser wird nicht empfohlen, da sie den Kontrast am Bildschirm mindert.
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