Warum mobil?
Der Dienst bei der Feuerwehr stellt extreme Anforderungen an Körper und Geist. Ob unter schwerem Atemschutz, am Steuer des Löschfahrzeugs oder bei der Höhenrettung: Wir sorgen mit fundierten Untersuchungen dafür, dass Ihre Einsatzkräfte gesund bleiben und sicher zurückkehren.
Untersuchungen im Überblick
Atemschutztauglichkeit
Eignung für umluftunabhängige Atemschutzgeräte (>5 kg). Belastungs-EKG, Lungenfunktion, Seh- & Hörtest. Ziel: Herz-Kreislauf-Versagen unter Belastung ausschließen.
Führerscheinuntersuchung
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung gemäß FeV für Ersterteilung oder Verlängerung. Gesichtsfeld, Dämmerungssehen, Check-up.
Höhentauglichkeit
Für Drehleitermaschinisten und Höhenretter. Gleichgewichtsprüfung, Herz-Kreislauf-Check, neurologische Orientierung.
Feuerwehrtaucher
Spezialuntersuchung für Einsatztaucher — strengste Kriterien für HNO, Lunge und Herz. Druckausgleich, Spirometrie, Belastungs-EKG.
Untersuchungsintervalle nach DGUV V49
Atemschutzgeräteträger Gruppe 3 (Gerätegewicht > 5 kg):
- Bis zum 50. Lebensjahr: Wiederholung alle 36 Monate
- Ab dem 50. Lebensjahr: alle 12 Monate
- Nach schwerer Erkrankung (> 6 Wochen AU, Lungenentzündung, Herzprobleme): vorzeitige Nachuntersuchung zwingend erforderlich
Sammeltermine direkt buchen
- Samstag vormittags · 4–8 Personen · 4:30 h
- Samstag nachmittags · 6–12 Personen · 5:00 h
- Samstag ganztags · 12–20 Personen · 11:00 h
- Mo-Fr abends · 4–8 Personen · 4:40 h
Die Beweggründe
Als aktiver Notarzt arbeite ich häufig mit den freiwilligen Feuerwehren aus dem Umkreis zusammen. Ich wurde darauf angesprochen, dass die notwendigen Untersuchungen für Atemschutzgeräteträger leider zunehmend erschwert zu erhalten sind. Der Ärztemangel macht eben leider auch vor den Feuerwehren nicht halt.
Aus diesem Grund habe ich beschlossen, dieser Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen! Aus Verbundenheit zu den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren habe ich das Angebot der mobilen Untersuchungsmöglichkeit geschaffen.
— Ihr Dr. Dirk Wiepcke
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